Miniphänomenta

Die Welt erfassen mit allen Sinnen – Miniphänomenta an der Europaschule Königstraße

Geheimnisvolle Wörter breiteten sich in der Europaschule Königstraße seit dem 09.04 in allen Klassen und Fluren aus: Staunend hörten Schüler von Wasserknoten, aufwärts rollenden Kugeln, Bleistiften, die Töne machen und Mustern im Sand.

So erforschten die Schüler gespannt insgesamt 15 Experimentierstationen der Miniphänomenta, die die Eltern im Projektraum der Schule aufgestellt hatten. Ermuntert werden mussten die Schüler nicht. Sie taten es einfach: greifen, füllen, reiben, klopfen, drehen, halten, zählen, beobachten, staunen, sich mit den Klassenkameraden austauschen, erklären, …. und dabei zeitverloren neugierig sein.

Auch die klasseninternen Unterrichtsphasen an einzelnen Stationen zeigten die besondere Motivation. Die Schüler prüften Argumente, stellten Hypothesen auf, begründeten eigene Meinungen, fanden Gesetzmäßigkeiten, verwiesen auf Beispiele im eigenen Umfeld – und übten Toleranz gegenüber anderen Meinungen.

Die Welt erfassen und begreifen setzt ein Tun voraus, ein Erfassen mit allen Sinnen und genau dort setzt die Miniphänomenta an, die an der Universität Flensburg entwickelt wurde. Die MINT-Stiftung Ruhr/Vest, die 2006 vom Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie für Bochum und Umgebung gegründet wurde, hat die Ausleihe der Stationen erst möglich gemacht. Die MINT-Stiftung leistet einen erheblichen Beitrag zur besseren naturwissenschaftlich – technischen Ausbildung und das bereits für Kinder in der Grundschule.
Neben dem Kollegium der Europaschule Königstraße haben sich auch die Eltern im hohen Maße für den erfolgreichen Ablauf der Miniphänomenta eingesetzt.

Jeden Tag erklärten sie sich bereit, die Experimentierstationen zu beaufsichtigen und das ein oder andere Elternteil machte auch selbst noch spannende Entdeckungen. Wie heißt es so schön: Man lernt nie aus!